Gefährliche Stoffe Übung

Am Samstag den 12. Mai 2018 wurde bei uns in Steyrling eine bezirksübergreiffende Gefährliche-Stoffe Übung abgehalten.
Die Firma Lugmair stellte einen ausrangierten Tank-Sattelaufleger zur Verfügung um einen Verkehrsunfall (VU) mit Austritt eines ätzenden und entzündbaren Stoffes perfekt beüben zu können.
Alarmiert wurde zuerst ein gewöhnlicher VU mit einem LKW bei dem die Feuerwehren Steyrling und Klaus gemeinsam alarmiert werden. Erst beim Eintreffen wurde bemerkt, dass es sich um einen Gefahrenstofftransport handelt. Nach ersten Absicherungsmaßnahmen und erkunden, um welchen Stoff es sich genau handelt, wurde der Gefahrenstoffzug des Bezirkes Kirchdorf und Steyr alarmiert. Dieser umfasst die Feuerwehren Pettenbach, Kirchdorf, Steyr, Losenstein und Kleinreifling.

Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter der FF Steyrling und dem Gruppenkommandanten des GSF Pettenbach (Spezialisten für Gefahrgutunfälle im Bezirk Kirchdorf) wurde beschlossen den verbleibenden Tankinhalt auf einen funktionsfähigen Sattelaufleger um zu pumpen. Diese Aufgabe musste jedoch unter Atemschutz und mit Schutzanzügen der Schutzstufe 3 (gasdichter Anzug) erfolgen.
Während dessen wurde eine komplette Dekontaminationsstelle aufgebaut, um die Einsatzkräfte von dem gesundheitsschädlichen Stoff zu befreien.

Erst nach rund 4 Stunden war die Flüssigkeit zur Gänze umgepumpt und es konnte mit der Bergung des Anhängers begonnen werden. Hierzu wurde die Feuerwehr Micheldorf mit dem Kran angefordert.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Lugmair für die Unterstützung bei dieser Übung.

Seeuferreinigung 2018

Am Samstag den 28. April 2018 fand die jährliche Seeuferreinigung am Stausee Klaus statt. Mehrere Kleingruppen gingen das Ufer zu Fuß entlang und sammelten den angespülten Müll auf. Für schlecht erreichbare Stellen waren wir mit unseren 2 Booten im Einsatz.

Es ist teilweise erschreckend, wie achtlos manche Menschen ihren Müll einfach wegwerfen bzw. ihren Müll beim Grillen neben dem Bach oder am See hinterlassen. Dennoch kann gesagt werden, dass wir seit ein paar Jahren immer etwas weniger Müll finden und einsammeln. Das spricht für ein besser werdendes Umweltbewusstsein der Bevölkerung.

Tatkräftig unterstützt wurden wir bei der Aktion von unserer Feuerwehrjugendgruppe. Nach ca. 4 Stunden waren alle Gruppen wieder zurück im Feuerwehrhaus.
Wir nutzten die Gelegenheit des schönen Wetters zur Überprüfung der Hydranten, reinigen des Feuerwehrhauses und zur Vorbereitung unseres Maibaums.

Wir bedanken uns außerdem bei „unseren Damen“, die während dessen die Kränze für den Baum vorbereitet haben.
Für alle fleißigen Helfer, gab es im Anschluss noch eine Stärkung von Grillmeister Hagen.

Vollversammlung der FF Steyrling

Am Freitag, den 26. Jänner 2018, fand die alljährliche Vollversammlung der Feuerwehr Steyrling mit Neuwahlen statt.

Durch die Berichte des Kommandos konnte ein Rückblick auf das Geschäftsjahr 2017 geworfen werden. Dabei war das Highlight die Fotovorführung, welche während der Ansprache des Kommandanten Harald Fallend einen Einblick in die Aktivitäten der Feuerwehr gewährte. Gezeigt wurden Fotos von den Einsätzen, Übungen und sonstigen Ereignissen wie etwa von der 90-Jahr-Feier.

Das neu gewählte Kommando wurde beinahe einstimmig angenommen. Harald Fallend wurde in seiner Funktion als Kommandant bestätigt. In das Kommando wurden Florian Auinger als Kommandant-Stellvertreter, Caroline Pirkner als Kassierin und Jürgen Kerbl als Schriftführer gewählt.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Helmut Berc lobte die fleißige Jugend, die von Jugendbetreuer Alexander Nardin geführt wird. Bürgermeister Rudolf Mayr versprach bei seiner Ansprache die volle Unterstützung für die Feuerwehr und gratulierte dem neuen Kommando.

Brandeinsatz Räucherschrank

Am Sonntag den 10.12.2017 um 15:39 Uhr wurde die Feuerwehr Steyrling mit dem Einsatzstichwort “Brand Wohnhaus” alarmiert.

Beim Eintreffen waren an der Rückwand des Hauses bereits große Flammen zu sehen.
Nach dem raschen Ablöschen war die Brandursache ersichtlich. Ein im Aussenbereich aufgestellter Räucherschrank fing Feuer und entzündete einen angrenzenden Holzstoß.
Die Feuerwehr entfernte alle brennenden und glühenden Teile vom Gebäude und löschte diese ab. Am Wohnhaus entstand nur ein leichter Schaden.

Nach rund 30 Minuten konnte die gesammte Mannschaft wieder einrücken.

Atemschutzleistungsprüfung

6 Kameraden der Feuerwehr Steyrling stellten sich am Samstag den 11. November 2017 der Abnahme der Atemschutzleistungsprüfung in Bronze im Feuerwehrhaus Kirchdorf.

Die Einsatznahe Prüfung ist auf 4 Stationen aufgeteilt und umfasst das rasche Anlegen des Atemschutzgerätes und die vorbereitung für den Innenangriff, bei Station 2 den Innenangriff im Dunklen selbst und anschließend die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft. Zusätzlich wird das theoretische Wissen der Truppmitglieder überprüft. Alle 4 Stationen müssen in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden.

Die beiden Trupps meisterten alle Aufgaben mit nur wenigen Fehlerpunkten und sicherten sich somit das Leistungsabzeichen in Bronze.

Brandeinsatz Wohnhaus

In der Nacht von Samstag auf Sonntag den 05. November 2017 wurde die Feuerwehr Steyrling zu einem Brand in einem Wohnhaus im Brunnental alarmiert.

Der Brand ist etwa um 01:00 Uhr nachts in der Küche ausgebrochen. Die 90 Jährige Bewohnerin wurde mit Hilfe einer Leiter von 2 in der Nähe befindlichen Jägern aus dem Schlafzimmer gerettet. Die 55 jährige Tochter konnte sich durch einen Sprung aus dem 1. Stock selbst retten und verständigte die Nachbarin. Sie wurde dabei leicht verletzt.

Die Nachbarin alarmierte anschließend die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Steyrling wurden um 01: 36 mittels Sirene und Funkrufempfänger (Pager) alarmiert. Beim Eintreffen waren keine Personen mehr im Haus eingeschlossen. Das Gebäude war stark verraucht, jedoch konnte der Brandherd rasch lokalisiert und gelöscht werden. Auslöser des Brandes dürfte eine defekter Geschirrspüler gewesen sein. Die Tochter wurde vom Roten Kreuz erstversorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins LKH Kirchdorf eingeliefert. Die 90 jährige Pensionistin blieb unverletzt.

Nach etwa 15 Minuten konnte “Brand aus” gegeben werden. Alle Fenster wurden geöffnet und das Haus wurde belüftet, damit der Rauch abziehen konnte. Anschließend führte die Polizei die Spurensicherung durch.

Im Einsatz Standen 18 Mann der FF Steyrling. Um 02:45 Uhr konnte die Mannschaft wieder einrücken.

VORBILDHAFT GEHANDELT: Nur durch beherztes und geistesgegenwärtiges Eingreifen der beiden Jäger und auch der Nachbarin konnten beide Damen lebend gerettet werden.

Neue Einsatzhelme

Bereits vor rund einem Jahr begannen die ersten Gespräche über die Anschaffung neuer Einsatzhelme. Gemeinsam mit der Feuerwehr Klaus sollte dieses Projekt realisiert und somit die seit über 20 Jahren im Dienst stehenden Helme in der Gemeinde ausgetauscht werden.

Nach einigen Test verschiedener Helme und Erfahrungsaustausch mit anderen Wehren wurde das Modell Heros Titan von der Fa. Rosenbauer fixiert.

Finanziert wurden die Helme durch die Feuerwehren selbst, jedoch wurde ein Großteil der Kosten vom Land OÖ übernommen.

Möglich machen solche Anschaffungen die großartige Unterstützung unserer Bevölkerung, der Vereine und der ortsansässigen Firmen. Ein großes DANKE an dieser Stelle dafür.

Team gegen Team

Diesmal wurde die Feuerwehrmannschaft für die Übung in 2 Gruppen aufgeteilt die gegeneinander antraten. Bei der ersten Station musste schnellstmöglich ein Löschangriff gestartet und bei der 2. Station eine Ölsperre am Stausee Klaus erichtet werden.

Kommandant Hari und Stellvertreter Peter stellten die Bewerter bei den beiden Übungen. Die benötigten Zeiten beider Stationen wurden addiert und so konnte die Siegermannschaft bestimmt werden.

Da wir als Wasserstützpunkt für den Stausse Klaus und generell für den Bezirk Kirchdorf zuständig sind, ist es für uns wichtig, dass im Ernstfall auch auf dem Wasser alles perfekt funktioniert, damit eine Ölsperre schnellstmöglich errichtet ist und somit eine Umweltverschmutzung gering gehalten werden kann.

Neuanschaffung

Dank der großartigen Unterstützung unserer Bevölkerung durch Spenden, Haussammlungen und besuchen unserer Feste, wie zuletzt die 90 Jahr Feier, ist es uns möglich unsere Ausrüstung immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten und zu ergänzen.

Zuletzt wurden die 16 Jahre alten Atemschutzmasken, für die es mitlerweile keine Ersatzteile mehr gibt und somit die jährliche Wartung nicht mehr möglich ist, ausgetauscht.
Angekauft wurden 12 Stück FPS 7000 der Marke Dräger.


Weiters musste ein defektes Gasspürgerät ausgetauscht werden. Das Modell X-AM 2500, ebenfalls von der Firma Dräger, hat 4 eingebaute Sensoren und überwacht Sauerstoffgehalt, Kohlenmonoxyd, Schwefelwasserstoff und explosionsgefährliche Stoffe.

Beide Produkte werden vom OÖ Landesfeuerwehrverband gefördert, jedoch muss der großteil von der jeweiligen Feuerwehr selbst übernommen werden.