Pflichtbereichsübung am 27.06.2020

Übungsannahme: Brand mit vermissten Personen im Schloss Klaus.
Gemeinsam mit der FF Klaus wurden vom Stausee vom A-Boot aus bis zum Schloss Steigleitungen gelegt.
Die Atemschutztrupps beider Feuerwehren suchten nach vermissten Personen und begannen mit der Brandbekämpfung.

Übung am 19.06.2020

Übungsannahme: Verkehrsunfall (VU) mit eingeklemmter Person in unwegsamen Gelände.
Nach der Übungsalarmierung rückten die Kameraden zum genannten Einsatzort aus. Nach der ersten Erkundung vom Einsatzleiter wurden die Befehle: Brandschutz aufbauen, Auto sichern und mit der Menschenrettung beginnen, gegeben.
Die eingeklemmte Person wurden mit dem hydraulischen Rettungsgerät befreit und anschließend mit der Schaufeltrage aus dem Auto gerettet.
Durch das steile und unwegsame Gelände wurde die Rettungsaktion erschwert – perfekt um den Umgang und die Handhabung mit den Geräten auch bei schwierigeren Bedingungen zu üben.

Übung am 13.06.2020

Unser neues System “Gruppenübung” das heißt die ganze Mannschaft wurde aufgeteilt in 4 Gruppen.
An diesem Tag durften gleich 2 Gruppen hintereinander zur Übung einrücken.

Die Übungsalarmierung war eine Ölspur am Stausee Klaus.
Wir sind mit unserem A-Boot und Schlauchboot ausgerückt um diese zu binden.
Anschließend wurde noch Knoten knüpfen wiederholt.

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Übung am 30.05.2020

Aufgrund der Lockerungen der Covid19 Richtlinien, durften wir erstmals wieder éine große Übung durchführen.

Übungsannahme: Brand Landwirtschaftliches Objekt mit eingeklemmter Person!

Wir möchten uns bei Familie Brunner bedanken, dass wir unsere Übung bei ihnen machen durften.

Technische Übung

Übungsannahme: Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

Nach der Übungsalarmierung rückten die Kameraden zum genannten Einsatzort aus. Der Anrufer lotste uns zum verunfallten Fahrzeug hinter dem Schlagbauerngut. Nach der ersten Erkundung von Einsatzleiter OBI Florian Auinger wurden die Befehle: Brandschutz aufbauen, Auto sichern und mit der Menschenrettung beginnen, gegeben.

Die beiden eingeklemmten Personen wurden mit dem hydraulischen Rettungsgerät befreit und anschließend mit der Schaufeltrage aus dem Auto gerettet.

Durch das steile und unwegsame Gelände wurde die Rettungsaktion erschwert – perfekt um den Umgang und die Handhabung mit den Geräten auch bei schwierigeren Bedingungen zu üben.

Ein Dank an unseren Kameraden Hans für die zur Verfügung Stellung des Übungsplatzes!

Die Feuerwehr im Kindergarten Steyrling

10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steyrling sind der Einladung der Kindergartenleitung gefolgt und haben an einem Freitagvormittag ein paar Stunden im Kindergarten verbracht.

Wie es sich gehört ist die Feuerwehr mit Blaulicht zur Kindergartenübung ausgerückt. Die Kinder sind zuvor schon mit den Gruppenleiterinnen planmäßig aus dem Gebäude in den Garten „geflüchtet“ und konnten von dort die großen Feuerwehrautos bei ihrer Ankunft bestaunen.

Einige Mitglieder der Feuerwehr rüsteten sich mit Atemschutz aus und starteten einen Innenangriff, die restlichen bekämpften den „Brand“ von außen – wobei die Kinder tatkräftig mithelfen konnten.

Als Highlight wurde zum Schluss mit den Kindern eine kleine Ortsrunde mit den Feuerwehrautos gefahren.

Die Freiwillige Feuerwehr Steyrling bedankt sich für die Einladung und dadurch die Möglichkeit für den Ernstfall zu üben. Wir wünschen noch schöne, unfallfreie Sommertage im Kindergarten Steyrling.

Pflichtbereichsübung Herbst 2018

Obwohl es uns die derzeitigen Temperaturen nicht spüren lassen, so neigt sich dennoch das Jahr 2018 dem Ende zu. Daher wurde, wie fast schon traditionell, letzten Samstag die Herbstübung gemeinsam mit unserer Nachbarfeuerwehr Klaus durchgeführt.

Übungsobjekt war wieder einmal das Betriebsgebäude im Kalkwerk Steyrling der voestalpine. Nach einer Umbauphase letzten Jahres haben sich dort einige Gegebenheiten geändert und mussten, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, beübt werden.

Annahme war ein Brand im Erdgeschoss und mehrere vermisste Personen.
Beide Feuerwehren stellten einen Atemschutztrupp zur sofortigen Menschenrettung. Die Feuerwehr Klaus startete einen Angriff auf der Nordseite, die FF Steyrling auf der Südseite.

Die Mannschaft des KLF errichtete eine Zubringerleitung von der „Steyrling“ mit insgesamt 20 B-Schläuchen (400m). Die Wasserversorgung für Klaus wurde durch einen Löschwasserbehälter sichergestellt.

Nach zirka 45 Minuten konnten alle vermissten Personen gerettet und „Brand aus“ gegeben werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Steyrling bedankt sich für die sehr gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit bei der Feuerwehr Klaus.

 

Gefährliche Stoffe Übung

Am Samstag den 12. Mai 2018 wurde bei uns in Steyrling eine bezirksübergreiffende Gefährliche-Stoffe Übung abgehalten.
Die Firma Lugmair stellte einen ausrangierten Tank-Sattelaufleger zur Verfügung um einen Verkehrsunfall (VU) mit Austritt eines ätzenden und entzündbaren Stoffes perfekt beüben zu können.
Alarmiert wurde zuerst ein gewöhnlicher VU mit einem LKW bei dem die Feuerwehren Steyrling und Klaus gemeinsam alarmiert werden. Erst beim Eintreffen wurde bemerkt, dass es sich um einen Gefahrenstofftransport handelt. Nach ersten Absicherungsmaßnahmen und erkunden, um welchen Stoff es sich genau handelt, wurde der Gefahrenstoffzug des Bezirkes Kirchdorf und Steyr alarmiert. Dieser umfasst die Feuerwehren Pettenbach, Kirchdorf, Steyr, Losenstein und Kleinreifling.

Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter der FF Steyrling und dem Gruppenkommandanten des GSF Pettenbach (Spezialisten für Gefahrgutunfälle im Bezirk Kirchdorf) wurde beschlossen den verbleibenden Tankinhalt auf einen funktionsfähigen Sattelaufleger um zu pumpen. Diese Aufgabe musste jedoch unter Atemschutz und mit Schutzanzügen der Schutzstufe 3 (gasdichter Anzug) erfolgen.
Während dessen wurde eine komplette Dekontaminationsstelle aufgebaut, um die Einsatzkräfte von dem gesundheitsschädlichen Stoff zu befreien.

Erst nach rund 4 Stunden war die Flüssigkeit zur Gänze umgepumpt und es konnte mit der Bergung des Anhängers begonnen werden. Hierzu wurde die Feuerwehr Micheldorf mit dem Kran angefordert.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Lugmair für die Unterstützung bei dieser Übung.

Team gegen Team

Diesmal wurde die Feuerwehrmannschaft für die Übung in 2 Gruppen aufgeteilt die gegeneinander antraten. Bei der ersten Station musste schnellstmöglich ein Löschangriff gestartet und bei der 2. Station eine Ölsperre am Stausee Klaus erichtet werden.

Kommandant Hari und Stellvertreter Peter stellten die Bewerter bei den beiden Übungen. Die benötigten Zeiten beider Stationen wurden addiert und so konnte die Siegermannschaft bestimmt werden.

Da wir als Wasserstützpunkt für den Stausse Klaus und generell für den Bezirk Kirchdorf zuständig sind, ist es für uns wichtig, dass im Ernstfall auch auf dem Wasser alles perfekt funktioniert, damit eine Ölsperre schnellstmöglich errichtet ist und somit eine Umweltverschmutzung gering gehalten werden kann.

Atemschutzleistungstest 2017

Am 10.05.2017 und am 13.05.2017 wurden die ersten zwei von 3 Durchgängen des Atemschutz-Leistungstests durchgeführt. Seit diesem Jahr muss sich jeder Atemschutzträger jährlich dem Leistungstest, dem sogenannten “Finnentest”, stellen.

Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit von Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung anhand vorgegebener Belastungsübungen. Durch den Leistungstest und das Heranführen an die persönlichen Leistungsgrenzen soll das Bewusstsein der Feuerwehrmitglieder für körperliche Fitness im Feuerwehrdienst gestärkt werden. Der Leistungstest bietet eine realitätsnahe Einschätzung der Leistungsfähigkeit des jeweiligen AS-Geräteträgers.

Bei der ersten Station müssen 100m einmal mit und einmal ohne 16kg schweren Kanistern zurückgelegt werden. Danach müssen 90 Stufen hinauf sowie 90 herunter gestiegen werden. Darauf folgt das Schlagen eines ca. 47kg schweren LKW Reifen über die Distanz von 3m. Anschließend werden 60cm hohe Hürden abwechselnd 6 mal überstiegen, sowie 12 mal am Boden liegend überwunden werden. Als Abschluss wird noch ein 15m C-Schlauch einfach gewickelt, wobei sich die Endkupplung nicht bewegen darf.

Bisher stellten sich 11 der 17 Atemschutzträger der Feuerwehr Steyrling dem Test und konnten ihn in der Sollzeit von 14 Minuten und 30 Sekunden mit genügend Kraftreserve beenden.